, Ochsner Roman

Brot und Speck Turnier 2022

Eine kurze Geschichte eines illustreren Konglomerats wiedikoneskester Athlet:innen

Klassischerweise ist der Januar ein volleyballintensiver Monat. Viele Spiele stehen an, die Saison wird langsam richtig spannend und die Völlerei der Festtage gilt ausgeschwitzt zu werden. Unter dem ständig drohendem Hammer der Corona-Pandemie sind die Erlebnisse unserer Protagonist:innen am Wochenende der zweiten Kalenderwoche 2022 wohl ein kleines (und vermutlich exklusiv helvetisches) Wunder.  

Am Samstag stand ein Spieltag in den heimischen Hallen von Wiedikon an. Unter 2G und 2G+ Bedingungen fanden gleich sieben Spiele statt in denen unsere Protagonist:innen gespielt, gecoacht, gelitten und gefeiert haben. Normalerweise wäre mitten in der Saison damit das Volleyballpensum eines Wochenendes erfüllt, doch das galt nicht für ein illustreres Konglomerat wiedikoneskester Athlet:innen, denn am Sonntag fand nach langer Unsicherheit bezüglich der Durchführung das Brot und Speck Turnier in Bonstetten statt.  

An einem trüben und klirrend kalten Sonntagmorgen machten sich die Protagonist:innen auf den Weg und fanden sich inmitten von 14 Teams aus alten und neuen Bekannten, erbitterten Gegner:innen und begeisterten Volleyballer:innen, also einfacher gesagt Freund:innen, ein. Sechs Spiele mit jeweils zwei Gewinnsätzen sollten unter der Flagge „DER SCHREDDER“ bestritten werden. Das Motto musste wohl lauten wir sind „flexibel, belastbar, kreativ, innovativ, begeisterungsfähig, teamfähig und.. äh.. kreativ“, schliesslich durften sich alle Protagonist:innen ausser der Präsidentin und dem Volley-TK positionsfremd austoben. Nach zehn Punkten Rückstand im ersten Satz hat sich das Team dann auch gefunden und das Spiel mit geradezu jugendlicher Leichtigkeit gedreht und gewonnen. Über den Tag und die Vorrunde wurde das jugendliche Glänzen in den Augen nicht weniger, die Leichtigkeit allerdings nahm langsam ab und eine Spielerin verliess das Team zugunsten der solaren Vitamin D-Quelle. Trotzdem gewann „DER SCHREDDER“ jedes der vier Partien in der Vorrunde. Die Pausen waren geschwätzig und gefrässig aber taten den Muskeln und Gelenken nicht sonderlich gut, jedoch galt das auch für alle anderen Teilnehmer:innen. So gelang es dem Schredder aus Wiedikon, mit attraktivem Volleyball und der Fähigkeit die Widersacher:innen masslos zu frustrieren, auch die finalen Partien und somit das Turnier zu gewinnen. Gefühlt um einige Jahre gealtert wurden Brot, Speck und Wein entgegengenommen, Zufriedenheit ausgestrahlt und der Heimweg mit ÖV und Taxi-Thamy in Angriff genommen.  

Es ist immer wieder erstaunlich wieviel Energie Volleyball kosten kann und wieviel Energie man daraus gewinnen kann. Die Saison ist noch lang und voller Herausforderungen. Geniesst jede Minute in der Halle und unser Privileg überhaupt spielen zu dürfen!  

Die Protagonist:innen: Claudi, Eva, Hella (zwei schmerzfreie! Sätze als Passeuse), Nina, Bert, Lex, Livio (>1.90), Roman (>Livio)

1.Spiel

 1.Spiel – gefühlt

 

Siegerfoto

Siegerfoto – gefühlt